Kommunale Wärmeplanung in Hof – was bedeutet das für Heizölkunden?

In den veröffentlichten Unterlagen tauchen grünes Heizöl bzw. grüne flüssige Brennstoffe nicht mehr separat auf. Der Grund: Die Wärmepläne bündeln die Energieträger künftig in Kategorien wie „Biomasse (fest, flüssig, gasförmig)“.

Unter der Rubrik „flüssige Biomasse“ werden dabei grüne flüssige Brennstoffe, wie z.B. HVO oder eFuels geführt, etwa auf Basis biogener Reststoffe oder synthetischer Herstellungsverfahren und damit als klimafreundlicher Nachfolger des klassischen Heizöls. Fossiles Heizöl selbst gehört nicht mehr in diese Zukunftskategorie.

 Was heißt das für unsere Kundinnen und Kunden?

Aktuell ändert sich nichts, allerdings plant die aktuelle Regierung eine Überarbeitung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), welches Grundlage für die Wärmeplanung ist, mit dem Ziel das "neue GEG technologieoffener, flexibler und einfacher" machen zu wollen.

Aus heutiger Sicht wollen wir Sie besonders auf folgende Aspekte hinweisen:

  • Bestehende Heizöl-Anlagen dürfen selbstverständlich weiter betrieben und modernisiert werden. Ab 2045 wird allerdings nur noch der Einsatz von klimaneutralen Brennstoffen erlaubt sein, wie z.B. HVO
  • Neue Heizungen müssen – je nach Stichtag und kommunaler Wärmeplanung – schrittweise die 65 %-Erneuerbare Energie-Vorgabe erfüllen; „Biomasse“ kann dabei eine Option sein, z. B. in Form von Pellets oder HVO
  • Grüne flüssige Brennstoffe stellen eine technisch bereits heute ausreichend verfügbare, speicherbare und infrastrukturell anschlussfähige Lösung für zahlreiche Bestandsgebäude dar, die nicht an Wärmenetze angeschlossen werden können
  • Das Zielszenario der Stadt Hof weist für etwa 2/3 der sogenannten Cluster im Stadtgebiet in Zukunft eine dezentrale Energieversorgung aus, für die grüne flüssige Brennstoffe als dezentrale Lösungsoption zur Verfügung stehen
  • Neben dem Beitrag zur Dekarbonisierung bietet „grünes Heizöl“ auch erhebliche finanzielle Vorteile für Gebäudeeigentümer, da die bestehende Heizungsinfrastruktur (z.B. Tanks und Heiztechnik) in aller Regel weiter genutzt werden kann. Damit entfallen kostenintensive Investitionen in neue Systeme oder umfassende bauliche Veränderungen

Dass Hof seinen Wärmeplan schon abgeschlossen hat, ist ein gutes Signal: Die Stadt zeigt, dass Zukunftsplanung und Versorgungssicherheit Hand in Hand gehen können. Und wir als Heizölhändler sind Teil dieser Lösung – heute wie morgen mit zuverlässiger und nachhaltiger Energie sowie persönlichen Ansprechpartnern.

Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit persönlich zur Verfügung und versorgen Sie selbstverständlich gerne mit detaillierten Informationen zu unseren Produkten.